Wochenendtipp Nr. 33
18. August 2012 von Yannick Schwarz
Musikalischer Mischmasch
Wieder einmal eine Band aus Kanada, wieder elektronische Musik und wieder ein Geschlechter gemischtes Duo. Doch obwohl es solche Duos im Moment wie Sand am Meer gibt, besticht Purity Ring durch Einzigartigkeit und hebt sich deutlich von der grauen Masse ab. Ihre Musik ist ein ständiges experimentieren mit dem Überschreiten von Genre Grenzen. Geschickt verwischen sie aber eine störende scharfe Trennlinie und lassen die Genres in einander hineinfliessen. Dementsprechend hört sich dann auch ihre Musik an: fliessend, sphärisch, beatgetrieben, hochtonig und definitiv einzigartig. Megan James, die es versteht ihre Stimme in die gleichen Höhen wie das Piano zu schrauben, haucht einem Lyrics ins Ohr, die zum Verweilen anregen. Die andere Hälfte des Duos bestehend aus Corin Roddick, übernimmt ganz die instrumentalen Aufgaben und besticht durch seine abwechslungsreiche rhythmischen und arhythmischen Beats. Purity Rings Erstling Shrine ist ein Mischling zwischen sphärischem Sound, der Dubstep Einflüsse genauso wie Dream Pop à la Grimes in seine Tracks aufgenommen hat.
Hörprobe: Purity Ring – “Fineshrine”
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