The Rocky Horror Picture Show

Böse, Brilliant und blutig – die Rocky Horror Show ist eine göttliche Party mit höllischem Spass. Das Enfant terrible jedes Musicals kommt in der Neuinszenierung (2008/9) endlich in die Schweiz.
Die Rocky Horror Show ist schrill und bunt und einfach Kult. Das Musical von Richard O’Brien, das am 16. Juni 1973 am The Royal Court Theatre Upstairs in London Premiere hatte, haben seit seiner Uraufführung schon über 20 Millionen begeisterte Menschen weltweit gesehen. Songs wie „The Time Warp“, „Touch me“ oder „Sweet Transvestite“ sind aus dem kulturellen Kollektivgedächtnis nicht mehr wegzudenkenden Kompositionen, die eine ganze Epoche prägten. Von Anfang an stand es mit seiner bizarren Atmosphäre unerreichbar, allein gegen jegliche Konvention in der schicken Musicalwelt.
1974 darauf folgte unter dem Titel „The Rocky Horror Picture Show“ die legendäre Verfilmung des unkonventionellen Plots, in dem sich aus der Verirrung eines biederen Pärchens in ein geheimnisvolles Schloss eine aberwitzige, skurrile Story aus treibenden Rock‘n’ Roll-Hits, anarchistisch, brillantem Humor und einigen der witzigsten Texte der Musicalgeschichte entwickelt.
In der Story suchen einer regnerischen Novembernacht die frisch verlobten Brad Majors und Janet Weiss nach einer Reifenpanne Hilfe bei den Bewohnern des nahe gelegenen Adelssitzes. Doch statt der erhofften Gelegenheit zum Telefonieren begegnet ihnen hier reichlich Skurriles. Bis heute wird die Geschichte um Brad, Janet und den diabolischen Dr. Frank’n’Furter geradezu rituell vom Publikum „mitzelebriert“. Denn dieses Showspektakel läuft nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Saal ab.
Mit der Neuinszenierung begibt sich die Rocky Horror Show zurück zu ihren Wurzeln: hinein in die Faszination und den schrillen Charme der B-Movies, des Burlesque und des Glamrock. Die Hauptrollen in Basel bekleiden Rob Morton Fowler als Frank’n’Furter, Daisy Wood-Davis als Janet und Jon Hawkins als Brad. Die Figur des Erzählers in der Rocky Horror Show, die das turbulente, antibürgerliche Geschehen auf der Bühne aus den Augen des Bürgertums kommentiert, übernimmt der Schweizer Claudio Zuccolini. Der Solokünstler freut sich doppelt auf den Spass: „Es ehrt mich, in einem so spektakulären Musical mitzuwirken. Auf das Erlebnis zusammen mit einem professionellen Ensemble auf der Bühne zu stehen, bin ich gespannt, da ich es mir als Solokünstler nicht gewohnt bin. Und somit freue ich mich gleich doppelt auf die Rolle des Erzählers“.
Musical Theater Basel, 13. bis 18. September 2011, Vorverkauf über Ticketcorner 0900 800 800 (CHF 1.19/Min., Festnetztarif) sowie übliche Vorverkaufsstellen und www.ticketcorner.ch
















